Hochwertige Industrieanlagen, Transformatoren, Generatoren oder empfindliche Medizintechnik sind heute weltweit unterwegs. Doch was geschieht zwischen Versand und Ankunft? Genau diese Frage stand am Anfang der Entwicklung des MONILOG® ShockDisplay smart link. Das Ziel war klar: Die „Black Box Transport“ öffnen und kritische Ereignisse während des gesamten Transportprozesses sichtbar machen.
Die Ingenieure von MONILOG® entwickelten das ShockDisplay smart link speziell für anspruchsvolle Logistikprozesse, bei denen selbst kleine Stoßereignisse, Neigungen oder klimatische Veränderungen erhebliche Folgeschäden verursachen können. Besonders problematisch sind unsichtbare Transportschäden. Diese hinterlassen äußerlich keine Spuren, können jedoch die Funktion oder Lebensdauer wertvoller Güter nachhaltig beeinträchtigen.
Daher wurde ein System geschaffen, das weit mehr leistet als eine einfache Stoßanzeige. Das ShockDisplay smart link erfasst und dokumentiert Stoßbelastungen, Neigungen, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Lichteinfall und GPS-Positionen. Kritische Ereignisse werden automatisch erkannt und können in Echtzeit per Mobilfunk an definierte E-Mail-Empfänger oder das MONILOG® Webportal gemeldet werden.
Das ShockDisplay smart link wird als Produkt der Marke MONILOG® am Standort Dresden entwickelt und gefertigt. Dabei stehen Präzision, Langlebigkeit und normgerechte Messtechnik im Mittelpunkt. Das System erfüllt relevante Standards zur Stoßbewertung und Transportüberwachung und wird werkseitig kalibriert.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Kombination aus leistungsfähiger Sensorik und einfacher Bedienbarkeit. Über USB, Bluetooth, NFC oder Mobilfunk können Daten ausgelesen und ausgewertet werden. Die lizenzfreie Software MONILOG® Analyzer sowie das cloudbasierte Webportal ermöglichen eine schnelle Analyse und lückenlose Dokumentation aller Transportereignisse.
Damit erhalten Hersteller, Logistikdienstleister und Anlagenbetreiber eine objektive Datengrundlage für Qualitätsnachweise, Schadensanalysen sowie Versicherungs- und Haftungsfragen.
Ein internationaler Transformatorenhersteller stand vor der Herausforderung, mehrere Großtransformatoren per Schiff und Schwerlasttransport an ein Energieprojekt in Südamerika zu liefern. Jede Verzögerung bei der Inbetriebnahme hätte erhebliche Kosten verursacht.
Für den Transport wurden die Transformatoren mit einem ShockDisplay smart link ausgestattet. Während des Transports überwachte das System kontinuierlich Stoßbelastungen, Neigungen, Temperatur und Standortdaten. Bereits während einer Hafenumschlagaktion registrierte der Datenlogger ein außergewöhnliches Stoßereignis und übermittelte automatisch eine Alarmmeldung mit GPS-Position an die Verantwortlichen.
Dank der sofortigen Information konnte der Vorfall dokumentiert und nach der Ankunft gezielt überprüft werden. Die Analyse der aufgezeichneten Stoßkurve zeigte, dass die Belastung zwar über dem üblichen Transportniveau lag, jedoch innerhalb der zulässigen Grenzwerte des Transformators blieb. Aufwendige Zerlegungen und zusätzliche Prüfmaßnahmen konnten entfallen. Gleichzeitig lag ein vollständiger Nachweis für den Transportverlauf vor.
Das Ergebnis: kürzere Prüfzeiten, schnellere Inbetriebnahme und maximale Transparenz über die gesamte Transportkette.
Das MONILOG® ShockDisplay smart link verbindet moderne Sensortechnologie, weltweite Kommunikation und intelligente Datenauswertung in einem kompakten System. Unternehmen erhalten nicht nur Informationen darüber, dass etwas passiert ist, sondern auch wann, wo und mit welcher Auswirkung. So werden Risiken reduziert, Kosten gesenkt und sensible Transporte nachhaltig abgesichert.
MONILOG® ShockDisplay smart link – Damit Transporte nicht zur Black Box werden.
Ronny Leuschner
Leitung Entwicklung / Monilog